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Die neue Radstadt Niederösterreichs

Der Stadt Wieselburg ist es ein Anliegen, das Radfahren als Verkehrsmittel für die Alltagsmobilität (Pendeln, Einkaufen, Schulweg usw.) für die Bürger und Bürgerinnen attraktiver zu machen, indem Radwege übersichtlicher und sicherer, sowie die Distanzen kürzer werden. 

Rund 80% der Einkaufsfahrten mit dem Auto sind kürzer als 5km und 70% der getätigten Einkäufe lassen sich problemlos mit dem Fahrrad transportieren. Interessant für Geschäftstreibende ist die Tatsache, dass obwohl Radfahrer beim Einkaufen vielleicht weniger mitnehmen, kommen sie dafür öfter. Durchschnittlich kaufen sie, über einen länger betrachteten Zeitraum, mehr in der Stadt ein. Ihr Aktionsradius ist kleiner daher bleibt ihre Kaufkraft in der Region, sie gelten deshalb als besonders treue Kunden. Es entsteht dadurch eine Belebung der Stadt. 

Um diese Vorteile für Wieselburg in Zukunft wahrzunehmen, wurde ein Radverkehrskonzept erstellt, das den Ausbau des Radwegenetzes und der Begleitinfrastruktur umfasst.  

Maßnahmen

Folgende Maßnahmen werden in den kommenden Jahren umgesetzt: 

  • Bau neuer Radwege (Asphaltierungsarbeiten, Beschilderungen und Markierungen).  
  • Lückenschlüsse im Radverkehrsnetz d.h. Erweiterung der bestehenden Radwege, um durchgehende Radwegverbindungen – auch gemeindeübergreifend – zu erhalten 
  • Schaffung alternativer Radrouten zum herkömmlichen Radverkehrsnetz 
  • Führung der gewählten Radrouten durch Siedlungsgebiete und z.B. zu schulischen Einrichtungen => Die Auswahl der neu gestalteten Radwege wird nutzungsorientiert gewählt und eine individuelle Ausgestaltung je nach Gegebenheiten wird durchgeführt 
  • Die Pendlerrouten zu Großbetrieben werden auch im Radwegenetz berücksichtigt 
  • Integration von hochqualitativen Fahrradabstellanlagen auf den öffentlichen Plätzen 

Radverkehrskonzept 2020

Überregionale Radwege

18 Gemeinden in zwei Bezirken ziehen an einem Strang: Mit dem „Erlauftalradweg“ und dem „Kleinen Erlauftalradweg“ gibt es seit geraumer Zeit zwei überarbeitete und attraktivierte Radwege im Mostviertel. Die beiden Strecken bringen Radfahrer von der Donau ins Erlauftal und verbessern den Anschluss an den Ybbstalradweg.

Erlauftalradweg

Der 59 Kilometer lange „Erlauftalradweg“ führt von Pöchlarn an der Donau über Wieselburg, Purgstall, Scheibbs und Gaming bis zum Lunzer See. Dabei lernen Radfahrer die Vielfalt der Mostviertler Kulturlandschaft kennen. 

Beginnend bei Pöchlarn schiebt sich der Mostviertler Hausberg, der 1.893 m hohe Ötscher, auf dem Weg der Radler durch das Große Erlauftal in Richtung Süden immer wieder ins Sichtfeld. Neben traumhaften Aussichten in die Voralpen warten idyllische Flusslandschaften (wie die Erlaufschlucht in Purgstall) und kurze Entdeckungstouren in Kleinstädte und Märkte. In Gaming bei der berühmten Kartause endet der flache Teil des Erlauftalradweg.
Sportlich Ambitionierte nehmen noch die Bergetappe über Pfaffenschlag nach Lunz am See in Angriff. Hier knüpft der Erlauftalradweg auch an den Ybbstalradweg an.

Details zum Radweg

 

Kleiner Erlauftalradweg

Der „Kleine Erlauftalradweg“ verläuft auf 38 Kilometern von Wieselburg über Wolfpassing, Steinakirchen, Wang, Randegg und Gresten bis nach Kienberg-Gaming. In Wieselburg mündet die Kleine Erlauf in die Große Erlauf – und der neu gestaltete „Zwiesel“ ist mit seinen Verweil- und Ruheplätzen auch der Ausgangspunkt für den Kleinen Erlauftalradweg. Von Wieselburg aus lässt sich auf 35 Kilometern die Kleine Erlauf fein erkunden. Auf dem Weg nach Süden eröffnen sich immer wieder tolle Ausblicke auf die Mostviertler Bergwelt – und historische Schlösser und gut ausgebaute Spielplätze säumen den Weg. 

Man radelt durch das reizvolle Kleine Erlauftal – vorbei an alten Birnbäumen und Geheimtipps wie dem Mostviertler Sonnwendkreis oder der Burgruine Perwarth. Eine Strecken-Alternative führt von Wang über den Ewixengraben in das Kulturdorf Reinsberg. Am Endpunkt in Kienberg-Gaming wiederum lässt sich die Tour in Richtung Gaming und Lunz am See verlängern.

Details zum Radweg

 

Römer-Radroute

Die neue Radroute führt quer durch das Melker Alpenvorland, von Wieselburg bis zum Hauptbahnhof nach St. Pölten. Auf der Römer-Radroute lassen sich die zentralen Regionen des Mostviertels fein erkunden. Sie verbindet auf ca. 50 Kilometern nicht nur zwei Flüsse (die Traisen und die Erlauf), sondern auch zwei besondere Orte Niederösterreichs: Nämlich die Landeshauptstadt St. Pölten mit Wieselburg.

Einige Tourdaten

  • Schwierigkeit: leicht
  • Strecke: 47,70 Kilometer
  • Aufstieg: 236 Höhenmeter
  • Abstieg: 268 Höhenmeter
  • Dauer: ca. 3 Stunden

Niederösterreich radelt und Wieselburg radelt mit

Treten Sie fleißig in die Pedale und sammeln Sie Radkilometer. Jede/r kann kostenlos teilnehmen und zwischendurch gibt es immer wieder tolle Preise zu gewinnen! Es sind keine sportlichen Höchstleistungen nötig!  

Neugierig geworden? 

Dann machen Sie mit bei "Niederösterreich radelt", der Mitmach-Aktion für AlltagsradlerInnen und die, die es noch werden möchten! Jeder Kilometer mit dem Rad zählt, egal ob zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Sportplatz.  

Und so einfach geht’s:  
  1. Melden Sie sich auf noe.radelt.at an. 
  2. Wieselburg im Profil als Veranstalter auswählen.
  3. Radeln und Kilometer zählen - tragen Sie ihre Kilometeranzahl direkt auf der Website ein oder zeichnen Sie sie mit der gratis "NÖ radelt" App auf. Da kann täglich, monatlich oder am Ende der Aktion gemacht werden. 
  4. Tolle Preise gewinnen! 

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